18. August 2026

Topstory: Scaleup Awards 2026, warum Wachstum erst mit Struktur strategisch wird

„Scaleups sind für uns 2026 kein Etikett, sondern ein Arbeitsprogramm”, sagt Pascal Kopp, Head of Business Development & Origination bei atares. „Und die spannendste Phase ist die, in der ein Unternehmen aufhört, nur schneller zu werden, und anfängt, größer zu denken”, ergänzt Jan Pörschmann.

Genau diese Phase machen die Scaleup Awards sichtbar. Am 15. Oktober verleiht der Bundesverband Mergers & Acquisitions erneut die M&A Awards. In der Kategorie Scaleup Award geht es um Transaktionen, die anorganisches Wachstum nicht nur finanzieren, sondern in Führungsfähigkeit übersetzen. Es ist ein Preis, den man nicht kaufen, sondern nur verdienen kann. Die Teilnahme ist kostenlos, die drei besten Unternehmen werden zur M&A Award Night im Tipi-Zelt am Kanzleramt eingeladen.

Ein Blick zurück

Im vergangenen Jahr ging der Scaleup Award an sennder. Wer den Abend erlebt hat, erinnert sich weniger an die Trophäe als an die Gespräche davor und danach. Denn was in diesem Kreis zusammenkommt, ist selten: Unternehmerinnen und Unternehmer, die dieselbe Wachstumskurve aus unterschiedlichen Richtungen kennen, und Investoren, die verstehen, wie viel operative Arbeit hinter einer scheinbar mühelosen Skalierung steckt.

Auch das diesjährige Nominierungsfeld zeigt diese Bandbreite. Namen nehmen wir bewusst nicht vorweg. Der Auswahlprozess läuft streng vertraulich, und atares hat weder Einsicht in noch Einfluss auf die Entscheidung. Was sich aber schon jetzt sagen lässt: Die eingereichten Transaktionen sind wieder extrem spannend. Es geht seltener um den spektakulären Zukauf und häufiger um die Frage, wie ein Unternehmen durch Akquisition Fähigkeiten erwirbt, die es organisch nicht schnell genug aufbauen könnte. Und daraus Muscle Memory, Playbook und Execution Power entwickelt, die den Erfolg zukünftiger Transaktionen sichert.

Buy and grow

Damit sind wir bei unserem Jahresleitthema. Anorganisches Wachstum ist für Startups und Scaleups eine große Herausforderung und zugleich eine erhebliche Chance, langfristig ein globales Unternehmen mit Führungsanspruch aufzubauen. Der Reflex, erst zu skalieren und später über M&A nachzudenken, kostet dabei oft genau das, was am knappsten ist: Zeit.

Wie das in der Praxis aussieht, war zuletzt beim IBB-Event mit sennder zu beobachten. Bereits im Februar trafen sich in den Berliner Räumlichkeiten von YPOG Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem deutschen Tech-Ökosystem zum IBB Knowledge Dinner. Die Veranstaltung – gemeinsam ausgerichtet von IBB Ventures, YPOG und dem Bundesverband Mergers & Acquisitions – stand unter dem Motto „M&A as a Growth Hack – The Shortcut to Global Leadership“. Jan Pörschmann, Managing Partner bei atares und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands M&A, moderierte einen Abend, der das Jahres-Leitthema „Buy-then-Grow“ mit der aktuellen Marktlage verknüpfte. Übrigens: seit Neustem engagiert sich unser Gründer, Jan Pörschmann, als Honorary Industrial Professor an der University of Bristol Business School für das Thema Scaleups & Strategic M&A. Wie? In dem er Forschungsschwerpunkte setzt, Wissenschaft und Praxis verbindet und damit Brücken in die Zukunft baut. Über die Erkenntnisse werden wir berichten.

Einen persönlichen Blick auf die Awards gibt Jan Pörschmann in seinem aktuellen LinkedIn-Video.

Bewerbungen und Nominierungen für den Scaleup M&A Award 2026 sind noch bis zum 31. August möglich. Liebe Marktbegleiterinnen und Marktbegleiter, liebe VC- und Growth-Capital-Investoren: Nominieren Sie Ihre Transaktionen und feiern Sie Ihre Projekte.